KlardenkerIn des Tages
Carsten Bittner Ich bin gegen die zwangsweise Einführung der Primarschule, weil meine Frau und ich selbst entscheiden wollen, welche Schullaufbahn für unsere vier Kinder richtig ist |
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Wie sowohl der NDR als auch die WELT berichteten, kämpft das Herzstück der Schulreform, die Stadtteilschule, mit gehörigen Akzeptanzproblemen. Während die Senatorin überall die Werbetrommel für die Primarschule rührt, scheint sich niemand wirklich um den unumstrittensten Teil der Reform zu kümmern. Die Stadtteilschule, in der Haupt-, Real- und Gesamtschulen ab diesem Sommer aufgehen werden, ist auch Konsens der Enquête-Kommission gewesen und soll mehr SchülerInnen als bisher zu einem hohen Bildungsabschluss führen. Statt nun die Kraft auf die Bewältigung dieser Riesenreform zu konzentrieren, verkämpft sich die Behörde an unnötiger Stelle, um die heftig kritisierte Primarschule gegen weite Teile der Bevölkerung durchzudrücken.
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| Initiative mit konstruktivem Vorschlag - Kern: Freiwilligkeit |
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| Geschrieben von: a |
| Donnerstag, 21. Januar 2010 um 16:47 Uhr |
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EXKLUSIV
Das Modell basiert auf der Prämisse der Freiwilligkeit: nur solche Schulen sollen die sechsjährige Grundschulzeit einführen dürfen, die sich selbst dazu entscheiden. Das würde ein Höchstmaß an Freiheit für die Eltern bedeuten, denn es gäbe ein friedliches Nebeneinander:
WWL setzt sich ausserdem dafür ein, die Primarschulen in Hamburg im laufenden Jahr 2010 auf maximal 25 zu begrenzen. In 2011 sollen maximal 25 weitere Primarschulen dazukommen. "Damit kommt die Volksinitiative in großem Maße ALLEN Hamburger Eltern entgegen - AUCH denjenigen, die eine sechsjährige Grundschulzeit befürworten," heißt es WWL-Kreisen. Die Position wurde einen Tag vor Beginn des Rathaustreffens schriftlich dem Ersten Bürgermeister übermittelt sowie per E-Mail an die Fraktionsvorsitzenden Frank Schira (CDU) und Jens Kerstan (GAL) sowie an den Vermittler und Versandhausunternehmer Michael Otto. BILD hatte vor einigen Tagen berichtet, auch die Koalition könnte "anbieten, die Primarschule als freiwilliges Angebot zu starten". Dieses ist nach Ansicht von Beobachtern inzwischen auch die Position wichtiger Kräfte in der CDU, die wegen der Schulreform in Meinungsumfragen enorm abgesunken ist.. |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 27. Januar 2010 um 21:11 Uhr |




Die Volksinitiative "Wir wollen lernen!" (WWL) wird dem hamburgischen Senat beim zweiten Spitzentreffen am Freitag (22. Januar 2010) im Rathaus einen eigenen konstruktiven Vorschlag zur Beilegung des Schulstreits vorlegen. Das verlautet aus gutunterrichteten Kreisen.