KlardenkerIn des Tages
Carsten Bittner Ich bin gegen die zwangsweise Einführung der Primarschule, weil meine Frau und ich selbst entscheiden wollen, welche Schullaufbahn für unsere vier Kinder richtig ist |
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Wie sowohl der NDR als auch die WELT berichteten, kämpft das Herzstück der Schulreform, die Stadtteilschule, mit gehörigen Akzeptanzproblemen. Während die Senatorin überall die Werbetrommel für die Primarschule rührt, scheint sich niemand wirklich um den unumstrittensten Teil der Reform zu kümmern. Die Stadtteilschule, in der Haupt-, Real- und Gesamtschulen ab diesem Sommer aufgehen werden, ist auch Konsens der Enquête-Kommission gewesen und soll mehr SchülerInnen als bisher zu einem hohen Bildungsabschluss führen. Statt nun die Kraft auf die Bewältigung dieser Riesenreform zu konzentrieren, verkämpft sich die Behörde an unnötiger Stelle, um die heftig kritisierte Primarschule gegen weite Teile der Bevölkerung durchzudrücken.
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| Elternkammer immer irrelevanter |
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| Geschrieben von: Tobi |
| Mittwoch, 27. Januar 2010 um 09:18 Uhr |
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Peter Albrecht, bisher stellvertretender Vorsitzender und nun bis zur nächsten Wahl 2012 der Chef des Gremiums, ist ein erklärter Befürworter der Schulreform und des längeren gemeinsamen Lernens. Auch seine Stellvertreterin Edda Georgi unterstützt die in Hamburg heftig umstrittene Reform. Die Mitglieder der Elternkammer waren Ende vergangenen Jahres von den 17 Kreiselternräten (KER) gewählt worden; dabei kamen überwiegend Delegierte von links und grün zum Zuge. Zwar erklärte Albrecht - er ist Elternrat der Grundschule Wielandstraße, Eilbek - in der Konstituierungssitzung, die Elternkammer nehme die Bedenken gegen die Schulreform "in Teilen der Hamburger Elternschaft" ernst und setze sich für deren Berücksichtigung im Rahmen des Machbaren ein: „Wir sehen es als unsere Aufgabe an, die im vergangenen Jahr sichtbar gewordenen Gräben in der Elternschaft 'zuzuschütten'.“ Doch zugleich betonte Albrecht, jenseits der Frage, ob Eltern für oder gegen die Schulreform seien, dürfe es keine „faulen“ politischen Kompromisse geben: „Die konkret Betroffenen dürfen am Ende nicht die Leidtragenden von politischen, im Zweifel nicht sachgerechten Kompromissen sein.“ Rund zwei Drittel der EKH-Mitglieder sind erstmals dabei. Der bisherige Vorsitzende, Hans-Peter Vogeler, hat kein minderjähriges Kind mehr auf einer Hamburger Schule und durfte deshalb nicht wieder kandidieren. Vogeler sicherte sich jedoch den Vorstandsposten des öffentlich wenig bekannten Bundeselternrats, den einige Landesverbände - darunter Niedersachsen und Berlin - u. a. wegen (so heißt es) linker Unterwanderung verlassen haben. |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 28. Januar 2010 um 11:59 Uhr |




Die neugewählte