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Schulreform nicht seriös finanziert "Unklar sei auch die Finanzierung der Reform. Zwar sei mit dem "Sondervermögen Schulbau" ein "Schattenhaushalt", so Rabe, mit einem Volumen von drei Milliarden Euro geschaffen worden. Der beinhalte aber noch nicht die Kosten für die Schulreform. Die schätzt der SPD-Politiker auf 400 bis 500 Millionen Euro - während die Behörde von 190 Millionen spricht." Ties Rabe (SPD) gestern im Abendblatt |
| Experten sollen Wirrwarr lösen |
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| Geschrieben von: rp.M |
| Freitag, 05. Februar 2010 um 14:58 Uhr |
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Die Atmosphäre der Runde nannten Teilnehmer "genervt". So hätten die Regierungsparteien CDU und GAL "gewisse Probleme" beim Festlegen ihrer Haltung gegenüber der Volksinitiative "Wir wollen lernen!" (WWL). Trotz wochenlanger Verhandlungen konnten sie immer noch nicht auf den versöhnlichen WWL-Vorschlag zugehen, den Hamburger Eltern die Wahl zwischen herkömmlicher vierjähriger Grundschule und experimenteller sechsjähriger Primarschule zu lassen - ähnlich hat es auch die Handelskammer Hamburg empfohlen. Auch der renommierte Bildungsforscher Peter Struck (Uni Hamburg) hält Zweigleisigkeit für machbar. Der Primarschulbefürworter hatte kürzlich in der WELT erklärt, es sei "nicht nötig", Primarschulen flächendeckend einzuführen: "Man kann auch mehrgleisig fahren, die Niederländer machen das auch. Die beste Schulform wird sich dann durchsetzen, und die muss bei jedem einzelnen Kind eine andere sein." Das WWL-Team unter Sprecher Walter Scheuerl und der schwarzgrüne Senat mit dem Ersten Bürgermeister Ole von Beust (CDU) und Schulsenatorin Christa Goetsch wollen am nächsten Mittwoch (10. 2. 2010) weiterverhandeln. |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 07. Februar 2010 um 08:59 Uhr |




Nun sollen Fachleute das Durcheinander in der hamburgischen Schulpolitik entwirren. Das verlautete nach Abschluss der 5. Verhandlungsrunde am Freitag (5. 2. 2010). Experten beider Seiten sollen sachgerechte Lösungen für die Evaluierung eventuell einzuführender Primarschulen (= auf sechs Jahre verlängerte Grundschule) in die Gespräche einbringen.