KlardenkerIn des Tages
Carsten Bittner Ich bin gegen die zwangsweise Einführung der Primarschule, weil meine Frau und ich selbst entscheiden wollen, welche Schullaufbahn für unsere vier Kinder richtig ist |
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Wie sowohl der NDR als auch die WELT berichteten, kämpft das Herzstück der Schulreform, die Stadtteilschule, mit gehörigen Akzeptanzproblemen. Während die Senatorin überall die Werbetrommel für die Primarschule rührt, scheint sich niemand wirklich um den unumstrittensten Teil der Reform zu kümmern. Die Stadtteilschule, in der Haupt-, Real- und Gesamtschulen ab diesem Sommer aufgehen werden, ist auch Konsens der Enquête-Kommission gewesen und soll mehr SchülerInnen als bisher zu einem hohen Bildungsabschluss führen. Statt nun die Kraft auf die Bewältigung dieser Riesenreform zu konzentrieren, verkämpft sich die Behörde an unnötiger Stelle, um die heftig kritisierte Primarschule gegen weite Teile der Bevölkerung durchzudrücken.
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| Eiszeit in Hamburg - oder doch Tauwetter? |
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| Geschrieben von: fibs |
| Sonntag, 07. Februar 2010 um 17:33 Uhr |
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"Beide scheinen in babylonischer Gefangenschaft miteinander verstrickt zu sein," orakelte ein Beobachter. Die Mission von Moderator Michael Otto wird immer prekärer. Laut WWL-Sprecher Walter Scheuerl lehnen die Vertreter von Schwarz-Grün eine Diskussion des von der Handelskammer Hamburg unterbreiteten Vorschlags "Hamburger Schulfrieden" ab. WWL hingegen war der Politik bereits einen großen Schritt entgegengekommen, hatte die Totalablehnung der Primarschule abgelegt und einen freiwilligen Qualitätswettbewerb einzurichtender Modellschulen mit dem herkömmlichen Schulsystem vorgeschlagen - erfolglos, da CDU/GAL weiter auf flächendeckender Einführung einer Zwangsschule bestehen. Die nächste Verhandlungsrunde findet am kommenden Mittwoch, den 10. Februar 2010, 10.00 Uhr, statt. Ausführliche Berichte über die einzelnen Verhandlungsrunden lesen Sie unter dem WWL-Link: Die Verhandlungen. In der Anlage finden registrierte Nutzer von www.hamburg-schulreform.de ausserdem eine ausführliche Gegenüberstellung der Positionen. |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 09. Februar 2010 um 11:18 Uhr |




Momentan erscheint es höchst unklar, ob es im Hamburger Schulkonflikt zu einer Eiszeit oder zu Tauwetter kommt. Nach inzwischen fünf intensiven Runden, bei denen die Vertreter der Fraktionen von CDU und GAL und das Verhandlungsteam von "Wir wollen lernen!" (WWL) im Hamburger Rathaus versucht hatten, politischen Schnee zu schippen, "ist offen, ob und in welchem Maße die Vertreter von Schwarz-Grün noch eine Verhandlungslösung anstreben" - heisst es auf der