KlardenkerIn des Tages
Carsten Bittner Ich bin gegen die zwangsweise Einführung der Primarschule, weil meine Frau und ich selbst entscheiden wollen, welche Schullaufbahn für unsere vier Kinder richtig ist |
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Wie sowohl der NDR als auch die WELT berichteten, kämpft das Herzstück der Schulreform, die Stadtteilschule, mit gehörigen Akzeptanzproblemen. Während die Senatorin überall die Werbetrommel für die Primarschule rührt, scheint sich niemand wirklich um den unumstrittensten Teil der Reform zu kümmern. Die Stadtteilschule, in der Haupt-, Real- und Gesamtschulen ab diesem Sommer aufgehen werden, ist auch Konsens der Enquête-Kommission gewesen und soll mehr SchülerInnen als bisher zu einem hohen Bildungsabschluss führen. Statt nun die Kraft auf die Bewältigung dieser Riesenreform zu konzentrieren, verkämpft sich die Behörde an unnötiger Stelle, um die heftig kritisierte Primarschule gegen weite Teile der Bevölkerung durchzudrücken.
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| Leserbrief: "Papierkrieg um die Primarschule |
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| Geschrieben von: Angela Wolters |
| Montag, 08. März 2010 um 17:02 Uhr |
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Sehr geehrte Frau Gall, vielen Dank! Endlich nimmt sich jemand die Zeit, Studien zur Primarschule zu untersuchen. Sie stellen fest: "Die Schulreform wird längst nicht so viel schaden, wie die Reformgegner befürchten. Aber es sind große Zweifel angebracht, ob sie so viel nützt, wie ihre Befürworter hoffen." Wenn dem so ist, mit welchem Argument vergeudet der Senat dann so eine Unsumme von Geld für den strukturellen Umbau der Schulen. Geld in Steine zu stecken, statt tatsächlich in die Verbesserung der Qualität von Schulen, führt mit Sicherheit nicht zu dem von uns allen erwünschten Ziel: Eine bessere Bildung für alle Kinder Hamburgs! |


