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Wie sowohl der NDR als auch die WELT berichteten, kämpft das Herzstück der Schulreform, die Stadtteilschule, mit gehörigen Akzeptanzproblemen. Während die Senatorin überall die Werbetrommel für die Primarschule rührt, scheint sich niemand wirklich um den unumstrittensten Teil der Reform zu kümmern. Die Stadtteilschule, in der Haupt-, Real- und Gesamtschulen ab diesem Sommer aufgehen werden, ist auch Konsens der Enquête-Kommission gewesen und soll mehr SchülerInnen als bisher zu einem hohen Bildungsabschluss führen. Statt nun die Kraft auf die Bewältigung dieser Riesenreform zu konzentrieren, verkämpft sich die Behörde an unnötiger Stelle, um die heftig kritisierte Primarschule gegen weite Teile der Bevölkerung durchzudrücken.
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| feiner Witz II - die Antwort verdient eine Antwort |
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| Geschrieben von: Kroymann |
| Samstag, 22. Mai 2010 um 20:00 Uhr |
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Tja, liebe Leser, Herr Kroymann ist hartnäckig und nutzt in seiner Antwort an den Bürgermeister seine Worte wie ein Scalpell. Aber lesen Sie selbst: Herrn Bürgermeister Sehr geehrter Herr von Beust,
Für Ihr Schreiben aus der Feder Ihres persönlichen Referenten danke ich Ihnen vielmals. Ja, nun habe ich begriffen: Den dummen Wählern darf man nicht mit Argumenten kommen, vor allem nicht den Senioren. Da müssen Glaubenssätze her ("Ich bin fest davon überzeugt - Komma - daß -- "),und Sie waren ja auf der schulpolitischen Straße nach Damaskus unterwegs, wo aus dem Ole von einst ein Christian geworden ist, ein schulpolitischer Anhänger der Grünen Christa.Wo ist Ihr Wahlversprechen da bloß hingekommen ("Die Gymnasien bleiben erhalten!")?! Naja, sie sollen ja (noch?) nicht ganz eingestampft werden, man nimmt ihnen ja bloß die beiden unteren Klassen - lächerliche 25 % ihrer Kapazität. Und da es bei der Schulreform auch gar nicht um eine parteipolitische Auseinandersetzung geht, sondern um eine reine Sachfrage, ist natürlich die CDU-Parteizentrale das richtige Organ, Ihr nicht-argumentatives Werbeschreiben zu verfassen; Ihre Unterschrift und Ihr Briefkopf werden es dann schon richten! Ist auch billiger, als noch eine Werbeagentureinzuschalten. Ich denke, mit Ihrem Schreiben haben Sie einen weiteren CDU-Wähler verloren. Nur einen?
Mit entsprechenden Grüßen |

