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Wie genau lautet denn nun der Text für den Volksentscheid? Hier kommen Sie zum Wortlaut des am 18. März im Rathaus eingereichten Antrags. |
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| WIR KOMMEN WIEDER! |
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| Geschrieben von: Wolf Achim Wiegand |
| Samstag, 18. April 2009 um 17:55 Uhr |
Das war sie ...... unsere erste erfolgreiche Protest-Demonstration gegen das Schulreformchaos. Danke, dass Sie am Samstag so zahlreich dabei waren Mit dem vieltausendstimmigen Schlachruf "Wir kommen wieder!" endete am vergangenen Samstag die große Demonstration von Hamburger Eltern, Lehrern und Schülern gegen die chaotischen Schulpläne der schwarz-grünen Rathauskoalition. Zuvor war der Zug besorgter Menschen aller Generationen durch die Innenstadt gezogen.
Viele hatten zuvor noch nie an einer Demo teilgenommen - dass sie trotzdem kamen, das zeigt den großen Unmut über die Rathauspolitik auch in Kreisen, die sonst eher stiller sind und nicht die Straße als Protestbühne vorziehen. „Wir haben viele Menschen mobilisiert, die noch niemals auf einer Demonstration waren“, sagte die Logopädin Susanne Gernandt, eine dreifache Mutter und eine der Organisatorinnen, nach der Demo der WELT.
Die Redner waren trotz politischer Differenzen im Detail vereinigt in dem großen Ziel, diese Schulpolitik zu stoppen: Britta Ernst (SPD) war da. Schauspieler Sky du Mont („Herr von Beust, sagen Sie ,Yes, we can´ und stoppen Sie diese misslungene Reform!“), Silvia Canel (FDP). Selbst CDU-Mitglieder zeigten Flagge gegen die eigene Partei (sahen Sie die Schilder "C.D.U. - Chaos durch Unfähigkeit"?).
Interessantes Detail am Rande: ... Die Freien Wähler Hamburg (FW) verteilten Infomaterial und betraten damit erstmals die politische Bühne in Hamburg. In Bayern kippten die FW ja auf Anhieb mit über zehn Prozent die arrogante Allmacht der CSU - ein Menetekel für Ole? Mariusz Rejmanowski vom Elternrat des Gymnasiums Wilhelmsburg strafte übrigens alle Lügen, die hinter dem Protest nur "reiche" Vororte wittern! Und Walter Scheuerl von der Volksinitiative "Wir wollen lernen!" rief dazu auf, das Volksbegehren im Oktober/November zu unterstützen („Das war nur die erste Demonstration. Wir kommen wieder“). Ole von Beust liess unterdessen über BILD erklären, sollte eine Mehrheit beim Volksentscheid gegen das Senatsmodell stimmen, werde er das Votum akzeptieren. Als einzige eher selten vertreten war - die GAL, ein einziger Demonstrant mit Plakat stand etwas verloren am Jungfernstieg ... nun ja, die Sonnenenergie dieses Tages wird auch er genossen haben.
Es lohnt sich auch weiterhin gegen die drohende Schulverflachung in unserem schönen Hamburg anzugehen - dieses war nur ein Anfang. Wir kommen wieder, Ole!Mehr dazu jederzeit auf diesem Portal! Die Macher von www.hamburg-schulreform.de (sprich: "Hamburg minus Schulreform") |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 29. April 2009 um 16:25 Uhr |




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Immerhin - wir zählten zeitweise bis zu 6.000 Teilnehmer, die an diesem strahlenden Tag mittags nicht grillten oder chillten, sondern ihr Bürgerrecht auf öffentlichen Protest wahrnahmen. Die Zahl ist sehr ordentlich für eine Versammlung, die ohne "Massenorganisationen" wie Gewerkschaften oder Parteien und ohne herbeigeführte Claquere organisiert wurde: Mütter und Väter aus allen Stadtteilen: Arbeiter, Angestellte, Selbständige, Kinder und ihre Großeltern sowie Pädagogen, Politiker und Prominente.
Großartig auch die Fantasie, mit der viele TeilnehmerInnen die Szenen mit Unterstützung der Sonnenenergie am Gänsemarkt, am Jungfernstieg und vor dem dichtumlagerten Rathaus belebten. Ob selbstgemalte Transparente mit vielen "Nein Dankes!", Kinder mit Hasenohren und "Ich-bin-kein-Versuchskaninchen!"-T-Shirts oder die Sprechchöre ("Wir sind da - wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut"). Das hat Ole bestimmt gehört, obwohl: er war wohl wieder auf Sylt und nicht in seinem Bürgermeisterbüro...
Das war große Einigkeit - ganz anders als die Debatte sonst zurzeit in unserer Stadt, die - so sagt es DIE WELT, "derzeit spaltet". Das Vorgaben von Schulsenatorin Goetsch (GAL) entzweie "Schulen, Lehrerkollegien, Freundeskreise, Familien und nicht zuletzt Parteien". 
