KlardenkerIn des Tages
Carsten Bittner Ich bin gegen die zwangsweise Einführung der Primarschule, weil meine Frau und ich selbst entscheiden wollen, welche Schullaufbahn für unsere vier Kinder richtig ist |
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Wie sowohl der NDR als auch die WELT berichteten, kämpft das Herzstück der Schulreform, die Stadtteilschule, mit gehörigen Akzeptanzproblemen. Während die Senatorin überall die Werbetrommel für die Primarschule rührt, scheint sich niemand wirklich um den unumstrittensten Teil der Reform zu kümmern. Die Stadtteilschule, in der Haupt-, Real- und Gesamtschulen ab diesem Sommer aufgehen werden, ist auch Konsens der Enquête-Kommission gewesen und soll mehr SchülerInnen als bisher zu einem hohen Bildungsabschluss führen. Statt nun die Kraft auf die Bewältigung dieser Riesenreform zu konzentrieren, verkämpft sich die Behörde an unnötiger Stelle, um die heftig kritisierte Primarschule gegen weite Teile der Bevölkerung durchzudrücken.
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| Jedes 5. Gymnasium vor dem Aus? |
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| Geschrieben von: a |
| Dienstag, 26. Mai 2009 um 11:28 Uhr |
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Rabe wirft der Behörde jedoch in der WELT vor, mit falschen Zahlen zu operieren, um die Auswirkungen der Reform zu verschleiern. Konkret sieht er die Gymnasien Hamm und Lerchenfeld, Finkenwerder, Farmsen und Allermöhe sowie das Kurt-Körber-Gymnasium, das Lise-Meitner-Gymnasium und das Margaretha-Rothe-Gymnasium in ihrer Existenz bedroht. Verantwortlich dafür sei die Abschaffung des Elternwahlrechts, denn gut 20 Prozent der angemeldeten Fünftklässler hätten keine Gymnasialempfehlung und rüften nach der Reform nicht mehr aufs Gymnasium wechseln. Mehr HIER. |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 28. Mai 2009 um 14:24 Uhr |




Die SPD befürchtet, dass jedes fünfte Gymnasium in der Hansestadt die geplante Schulreform langfristig nicht überleben wird. Nach Angaben der WELT sagt der SPD-Bildungsexperte Ties Rabe, vor allem kleinere Schulen und Gymnasien in sozial belasteten Stadtteilen seien gefährdet. Damit widerspricht Rabe der Schulsenatorin Christa Goetsch (GAL), die verkündet, alle 62 Gymnasial-Standorte sollten erhalten bleiben.